Einblick und Weitblick in Umweltmanagement- und Nachhaltigkeitscoaching
Umweltorientiertes Unternehmensführungs- und Nachhaltigkeitscoaching: Entschiede für die Nachhaltigkeit zu fällen ist anspruchsvoll, da beim Entscheiden eine übergreifende Betrachtungsweise von sich verändernden Sachverhalten in Bezug zu (Aus)Wirkungen auf die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zu berücksichtigen sind.
Nachhaltiges Verhalten basierend auf technischem Wissen ist nur ein Baustein, um Handlungen und Prozesse anpassen zu können. Nachhaltiges Verhalten sollte als Gesamtheit der bewussten und unbewussten Entscheide und Handlungen verstanden werden, die zur Erhaltung der natürlichen und sozialen Ressourcen beitragen. Die Entscheidung für mehr Nachhaltigkeit beginnt also auch bei sich selbst. Bei der ehrlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen, sachgegebene Einschränkungen und Wünschen können Motivkonflikte entstehen, welche dem Entscheid für mehr Nachhaltigkeit im eigenen Leben entgegenwirken bzw. die Umsetzung und Verhaltensanpassungen erschweren oder gar verunmöglichen.
Man kann zwischen zwei Entscheidungstypen unterscheiden; einerseits nur wissens- und faktenbasierte Entscheidungen, d.h. es gibt nur richtige oder falsche Entscheide, und andererseits Entscheide im komplexen und dynamischen Umfeld, wo richtig oder falsch kaum bestimmbar sind und sich ein guter Entscheid erst mit der Zeit als richtig erweist.
Täglich treffen Menschen abertausende Entscheidungen; viele davon sind in Form vorgegebener Routinen automatisiert. Man kann diese täglichen Entschiede nicht jedes Mal wieder hinterfragen, aber man kann lernen, welche Entscheide einem eher guttun und welche eher nicht. Auch grössere persönliche Entscheide werden meist im Sinne von richtig oder falsch diskutiert, da in unserer Wissens-Kultur nur der Verstand - das Bewusstsein, die Fakten - dabei eine Rolle spielen. Man kann also rational die ‘richtige’ Entscheidung fällen, fühlt sich dabei aber unwohl und drängt dieses Gefühl einfach weg. Dies führt oft dazu, dass der ‘richtige’ Entschied nicht erfolgreich umgesetzt wird. Gute Entscheidungen haben hingegen beides - das Unbewusste und den Verstand - mit ins Boot geholt.
Wie kann es nun also gelingen, persönliche Entscheide im komplexen und dynamischen Umfeld – wie beispielsweise jenes der Nachhaltigkeit – so anzugehen, dass die eigenen inneren Bedürfnisse zusammen mit den sachlichen und handlungsbezogenen Anforderungen eines «Entscheids für die Nachhaltigkeit» erfolgreich sein können.
Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) als Coaching-Methode integriert kognitive und emotionale Systeme, um Entscheidungsfindung und Verhaltensänderung zu unterstützen. Die erfolgreiche Umsetzung von Nachhaltigkeit – sei es persönlich oder in Organisationen – hängt eher von Haltung und Motivation ab als nur von Fakten und Strategien. Durch die Kombination von Weitsicht, Verantwortung und inneren Werten mit sachlicher Analyse werden Entscheidungen bedeutungsvoller und in ihrer Umsetzung besser unterstützt. Letztlich gedeiht Nachhaltigkeit, wenn kognitive und emotionale Kräfte zusammenwirken und langfristige Resilienz sowie Sinnhaftigkeit fördern.